§ 1626a BGB, Elterliche Sorge nicht miteinander verheirateter Eltern; Sorgeerklärungen
Paragraph Bürgerliches Gesetzbuch

(1) Sind die Eltern bei der Geburt des Kindes nicht miteinander verheiratet, so steht ihnen die elterliche Sorge gemeinsam zu,

1.
wenn sie erklären, dass sie die Sorge gemeinsam übernehmen wollen (Sorgeerklärungen),
2.
wenn sie einander heiraten oder
3.
soweit ihnen das Familiengericht die elterliche Sorge gemeinsam überträgt.


(2) Das Familiengericht überträgt gemäß Absatz 1 Nummer 3 auf Antrag eines Elternteils die elterliche Sorge oder einen Teil der elterlichen Sorge beiden Eltern gemeinsam, wenn die Übertragung dem Kindeswohl nicht widerspricht. Trägt der andere Elternteil keine Gründe vor, die der Übertragung der gemeinsamen elterlichen Sorge entgegenstehen können, und sind solche Gründe auch sonst nicht ersichtlich, wird vermutet, dass die gemeinsame elterliche Sorge dem Kindeswohl nicht widerspricht.


(3) Im Übrigen hat die Mutter die elterliche Sorge.


Benachbarte Paragraphen


Die nachfolgende Ergebnisse wurden in öffentlich über das Internet zugänglichen Quellen gefunden. Die Verweise auf diese Informationsquellen dienen der Recherche zum Paragraphen. Bitte beachten Sie, dass die Urheberrechte beim jeweiligen Autoren liegen. Die Pflege dieser Treffer erfolgt automatisiert. Wenn Ihnen ein Treffer ungeeignet erscheint, kontaktieren Sie mich bitte.


Word Dokumente zum Paragraphen

Merkblatt zur gemeinsamen Sorgerechtserklärung - Landkreis Rostock

https://www.landkreis-rostock.de/landkreis/formulare/jugendamt/Sozialpaedagogis...
MERKBLATT ZUR SORGERECHTSERKLÄRUNG. Auch Eltern, die nicht miteinander verheiratet sind, können die gemeinsame Sorge für ihr Kind/ ihre Kinder ausüben (§ 1626a BGB). Inhalt der elterlichen Sorge (§§ 1626, 1631 BGB). Personensorge: Die Personensorge umfas


PDF Dokumente zum Paragraphen

Die Regelung der elterlichen Sorge nach § 1626a BGB unter ... - ZJS

http://www.zjs-online.com/dat/artikel/2014_1_755.pdf
03.01.2014 - Die Regelung der elterlichen Sorge nach § 1626a BGB unter Berücksichtigung höchstgerichtlicher Rechtsprechung. Von Rechtsanwalt Thomas Kreuz, Rechtsanwältin Dr. Corinna Jürschik, Stuttgart*. Mit der Entscheidung des BVerfG vom 21.7.20101, di

Familienrecht Vorlesung 12 - Uni Trier

https://www.uni-trier.de/fileadmin/fb5/prof/LEHR/Familienrecht_Vorlesung_12.ppt...
12.02.2015 - Notar Dr. Christian Kesseler. 7. Die Problematik des § 1626a BGB. Das Gesetz ordnet die elterliche Sorge bei nicht verheirateten. Eltern nach § 1626a Abs. 3 BGB grundsätzlich der. Kindsmutter zu. Diese Zuordnung, die früher nur mit Zustimmun

Infoblatt Beistandschaft: Sorgeerklärung gemäß §1626a BGB

https://www.duesseldorf.de/fileadmin/Amt51/jugendamt/PDF/Sonstige/infoblatt_sor...
gemeinsame Sorgeerklärung gemäß § 1626a BGB. Der Gesetzgeber hat für nicht miteinander. Die Staatsangehörigkeit der Eltern ist ohne verheiratete Eltern die Möglichkeit geschaffen, das. Belang. Sorgerecht für ein minderjähriges Kind gemeinsam zu übernehme

Gesetzentwurf - DIP21 - Deutscher Bundestag

http://dip21.bundestag.de/dip21/btd/17/110/1711048.pdf
17.10.2012 - Entwurf eines Gesetzes zur Reform der elterlichen Sorge nicht miteinander verheirateter Eltern. A. Problem und Ziel. Nicht miteinander verheirateten Eltern steht die elterliche Sorge nach der bisher geltenden Regelung des § 1626a Absatz 1 de

VON § 1626 A BGB - Deutscher Juristinnenbund eV

https://www.djb.de/static/common/download.php/savepm/2705/PM10_24_Sorgerecht-Ge...
13.09.2010 - http://www.djb.de. § 1626 a BGB. Differenzierte Widerspruchslösung. (1) Sind die Eltern bei der Geburt des Kindes nicht miteinander verheiratet, so steht ihnen die elterliche Sorge dann gemeinsam zu, wenn a. der Vater erklärt, dass er die el


Webseiten zum Paragraphen

Elterliche Sorge / Neues Sorgerecht in FamFG und BGB | Familienrecht

https://www.familienrecht.de/sorge-umgang/begruendung-gemeinsame-sorge-familien...
Gemeinsames Sorgerecht ohne Zustimmung der Mutter. Nach der Neuregelung des § 1626a BGB durch die Reform der elterlichen Sorge nicht miteinander verheirateter Eltern vom 16.04.2013 (BGBl I, 795; in Kraft seit dem 19.05.2013) ist auch ohne die Zustimmung

Elterliche Sorge / 4.3 Elterliche Sorge des nichtehelichen Vaters ...

https://www.haufe.de/recht/deutsches-anwalt-office-premium/elterliche-sorge-43-...
Ausgangsfall der Sorgerechtsregelung der Kinder nicht miteinander verheirateter Eltern ist die elterliche (Allein)Sorge der Mutter (§ 1626a Abs. 2 BGB), die bisher gegen ihren Willen nicht in eine gemeinsame elterliche Sorge mit dem leiblichen Vater zu ä

BGB § 1626a Elterliche Sorge nicht miteinander verheirateter Eltern ...

https://datenbank.nwb.de/Dokument/Anzeigen/79084_1626a/
20.07.2017 - 1626a Elterliche Sorge nicht miteinander verheirateter Eltern; Sorgeerklärungen [1]. (1) Sind die Eltern bei der Geburt des Kindes nicht miteinander verheiratet, so steht ihnen die elterliche Sorge gemeinsam zu,. wenn sie erklären, dass sie

Bundesverfassungsgericht - Presse - Ausschluss des Vaters eines ...

http://www.bundesverfassungsgericht.de/SharedDocs/Pressemitteilungen/DE/2010/bv...
03.08.2010 - Juli 1998 wurde nicht miteinander verheirateten Eltern erstmals unabhängig davon, ob sie zusammenleben, durch § 1626a BGB die Möglichkeit eröffnet, die elterliche Sorge für ihr Kind gemeinsam zu tragen. Voraussetzung hierfür ist, dass dies i

§§ 1626a bis 1626e BGB - Sorgerecht nicht miteinander verheirateter ...

https://www.lattermann-anwaltsbuero.de/sorgerecht-gesetze/%C2%A7-1626a-bgb-sorg...
1626a BGB Elterliche Sorge nicht miteinander verheirateter Eltern; Sorgeerklärungen. (1) Sind die Eltern bei der Geburt des Kindes nicht miteinander verheiratet, so steht ihnen die elterliche Sorge gemeinsam zu,. wenn sie erklären, dass sie die Sorge gem


Werbung

  • Verortung im BGB

    BGBBuch 4 Familienrecht › Abschnitt 2 Verwandtschaft › Titel 5 Elterliche Sorge › § 1626a

  • Zitatangaben (BGB)

    Periodikum: RGBl
    Zitatstelle: 1896, 195
    Ausfertigung: 1896-08-18
    Stand: Neugefasst durch Bek. v. 2.1.2002 I 42, 2909; 2003, 738;

  • Hinweise zum Zitieren

    Als Referenz auf das BGB in einer wissenschaftlichen Arbeit

    § 1626a BGB
    § 1626a Abs. 1 BGB oder § 1626a Abs. I BGB
    § 1626a Abs. 2 BGB oder § 1626a Abs. II BGB
    § 1626a Abs. 3 BGB oder § 1626a Abs. III BGB

  • Anwalt finden


    Jetzt mit auskunft.de nach einem kompetenten Rechtsbeistand in Ihrer Nähe suchen.

    Kooperation / Werbung
  • Werbung