§ 819 BGB, Verschärfte Haftung bei Kenntnis und bei Gesetzes- oder Sittenverstoß
Paragraph Bürgerliches Gesetzbuch

(1) Kennt der Empfänger den Mangel des rechtlichen Grundes bei dem Empfang oder erfährt er ihn später, so ist er von dem Empfang oder der Erlangung der Kenntnis an zur Herausgabe verpflichtet, wie wenn der Anspruch auf Herausgabe zu dieser Zeit rechtshängig geworden wäre.


(2) Verstößt der Empfänger durch die Annahme der Leistung gegen ein gesetzliches Verbot oder gegen die guten Sitten, so ist er von dem Empfang der Leistung an in der gleichen Weise verpflichtet.


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Vorlesung BGB I

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14.12.2015 - K könnte verschärft haften nach §§ 818 IV, 819 I. Danach haftet der bösgläubige Bereicherungsschuldner nach den allgemeinen Vorschriften. Diese (insbes. § 292 BGB) kennen den Ausschluss des Anspruchs bei Wegfall der Bereicherung nicht. a) Bö

Die Rechtsfolgen der Leistungskondiktion - Homepage.ruhr-uni-bochum

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Herausgabe des Erlangten, §812 I BGB. → im Ist-Zustand. 2. Herausgabe der Nutzungen und evtl. Surrogate, §818 I BGB i.V.m. §§99, 100. → „Surrogat“ in diesem Sinne ist nicht der Erlös für die zu unrecht erhaltene Sache. → auch Herausgabe ersparter (Darleh

Frage 2: Anspruch des G gegen S auf Schadensersatz

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Problematisch ist, auf wessen Kenntnis iRd § 819 I BGB abzustellen ist. Grundsätzlich ist auf die Kenntnis des Leistungsempfängers, also S abzustellen. Dieser ist vorliegend aber gem. §§ 106, 2 BGB beschränkt geschäftsfähig. Im Rahmen der Leistungskondik

Lösung Klausur Nr. 947 - hemmer.assessor

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„Bösgläubigkeitszinsen“: Weiterhin ist diese Anspruchsgrundlage gemäß §§ 291, 288 I BGB über die Verweisung in den §§ 818 IV, 819 I BGB bereits zu einem noch früheren Zeitpunkt einschlägig. Die in § 819 I BGB vorgenommene gesetzliche Gleichstellung der K

Bereicherungsrecht

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§241a BGB (gilt auch ggü. §816 BGB). 3. Rechtsfolgen. a) Herausgabe des Bereicherungsgegenstandes, §812 I 1 BGB. b) Herausgabe der gezogenen Nutzungen, §818 I BGB. c) Wertersatz, §818 II BGB. d) Umfang. aa) grds.: alles. bb) Ausn: Wegfall der Bereicherun


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VIa. Verschärfte Haftung des Bereicherten - Universität Würzburg

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Herausgabe rechnen. b) Kenntnis vom Fehlen des rechtlichen Grundes (§ 819 I BGB). Es genügt Parallelwertung in der Laiensphäre („ich werde die Sache nicht behalten dürfen“) bzw. Kenntnis des Sachverhalts, der die juristische Subsumtion unter §§ 812ff. er

Die »verschärfte Haftung« des ... - Juraexamen.info

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05.03.2017 - schuldner aber nur zugute, wenn er schutzwürdig ist. Da- ran fehlt es, wenn der Empfänger zur Herausgabe verklagt ist (§ 818 Abs. 4 BGB) oder Kenntnis von seiner Heraus- gabepflicht hatte (§ 819 BGB, unten II.). In diesen Fällen haftet der E

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M könnte jedoch trotz Wegfalls der Bereicherung gem. §§ 818 Abs. 4, 819. Abs. 1 BGB verschärft, d.h. nach den „allgemeinen Vorschriften“ (insbes. §§ 292,. 989, 990 BGB auf Schadensersatz) haften müssen, weil er um seine Minderjährig- keit wusste. Das wür

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13.08.2017 - Bereicherungsgegenstände nach § 818 I BGB, Wertersatz nach § 818 II BGB, Wegfall der Bereicherung nach § 818 III BGB, Bösgläubigkeit §§ 818 IV,819 I BGB.

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  • Verortung im BGB

    BGBBuch 2 Recht der Schuldverhältnisse › Abschnitt 8 Einzelne Schuldverhältnisse › Titel 26 Ungerechtfertigte Bereicherung › § 819

  • Zitatangaben (BGB)

    Periodikum: RGBl
    Zitatstelle: 1896, 195
    Ausfertigung: 1896-08-18
    Stand: Neugefasst durch Bek. v. 2.1.2002 I 42, 2909; 2003, 738;

  • Hinweise zum Zitieren

    Als Referenz auf das BGB in einer wissenschaftlichen Arbeit

    § 819 BGB
    § 819 Abs. 1 BGB oder § 819 Abs. I BGB
    § 819 Abs. 2 BGB oder § 819 Abs. II BGB

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